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Digitale Ökosysteme als Informationsplattformen

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Digitale Ökosysteme als Informationsplattformen

Digitale, plattformbasierte Technologieentwicklungen sind angesichts der Digitalisierung für die Marktführer von heute und morgen nicht mehr wegzudenken. In der Regel werden Akteure zusammengebracht deren Vernetzung das Grundgerüst sogenannter digitaler Ökosysteme bildet. Doch worum handelt es sich dabei genau?

Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure für wirtschaftlichen Erfolg

Die Zunahme von digitalen Ökosystemen über alle Branchen hinweg ist eine Herausforderung für jedes Unternehmen, bietet jedoch zugleich Chancen, sich zeitgemäss und innovativ gegenüber der Konkurrenz zu positionieren. Im Gegensatz zu traditionellen Geschäftsmodellen, die tendenziell linear gestaltet wurden, sind auf Ökosysteme gestützte Geschäftsmodelle eine Spur komplexer und vielschichtiger. Dies hat auch damit zu tun das erst durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Akteure wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden kann.

Eine Plattform verknüpft Akteure, die sonst gar nicht oder nur mühsam miteinander interagieren können. Denken Sie beispielsweise daran, wie Airbnb Gastgeber und Gast nahtlos verbindet. Ganz egal ob es beim eigentlichen Austausch um Waren, Dienstleistungen oder Daten geht, Ökosysteme sorgen dafür, dass diverse Komponenten effizient zusammenarbeiten. Sie sind deshalb so erfolgreich, weil sie das Leben aller Mitwirkenden einfacher gestalten. Zudem haben sie den wirtschaftlichen Vorteil hoch skalierbar zu sein. Dies u. a. wegen einer Unabhängigkeit von geografischen Standorten und begrenzte Zusatzkosten.

Informationsverarbeitung mit dem Ziel des optimalen Usererlebnisses

Selbstverständlich ist jedes Ökosystem einzigartig, einfachheitshalber stützen wir uns auf das Berliner Institut für Innovation und Technik welches festhält, dass digitale Plattformen oder digitale Ökosysteme in der Regel in eine von zwei Kategorien fallen: Namentlich transaktionszentrierte digitale Plattformen, also Marktplätze die Anbieter und Nachfrage verknüpfen oder datenzentrierte digitale Plattformen, die auf einen Datenaustausch konzentriert arbeiten1. Für ihre Kunden hat ipeak Infosystems bereits beide Plattform-Typen konzipiert. Fokussieren wir uns auf Letzteren: Wir bezeichnen diese als Informationsplattformen. Hard- und Software sowie Daten und Dienstleistungen stehen im Mittelpunkt. Der Nutzen einer Informationsplattform besteht darin, Anwendern Zugang zu einem hoch konfigurierbaren Content Repository zu verschaffen und Endusern diese Daten einfach aufbereitet zu präsentieren. Ausschlaggebend dabei ist die Benutzerfreundlichkeit des Gesamtsystems.

Zusammengefasst, die 4 wichtigsten Charakteristika einer digitalen Plattform:

  1. Digitale Ökosysteme bieten Unternehmen die Chance zu disruptiven Geschäftsmodellen und/oder Dienstleistungen.
  2. Ökosysteme zeichnen sich durch ein Netzwerk von diversen Komponenten und Akteuren aus und dienen der Effizienzsteigerung.
  3. Einer der Hauptvorteile ist die hohe und kostengünstige Skalierbarkeit.
  4. Es handelt sich entweder um eine transaktionszentrierte oder datenzentrierte digitale Plattform.

1 Quelle: Sebastian von Engelhardt, Stefan Petzolt, Das Geschäftsmodell-Toolbook für digitale Ökosysteme, Campus Verlag, 2019, S. 18 ff.

01 April 2021