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Lebenslanges Lernen

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Lebenslanges Lernen (Bild von Jan Kosmowski auf Pixabay)

Lebenslanges Lernen bezeichnet die permanente Weiterbildung im Erwachsenenalter, um Wissen und Kompetenzen sowohl im beruflichen Leben als auch im persönlichen Alltag kontinuierlich zu erweitern. Natürlich gehört auch die verstärkte Selbstmotivation, die Entdeckung von persönlichen Interessen und Stärken zu den Vorteilen. Profitabel im unternehmerischen Kontext ist der Ausbau von Mitarbeiterkompetenzen.

Mit der Beschleunigung des technologischen Fortschritts steigt jedoch das Risiko, dass erlernte Kompetenzen rasch wieder überholt und veraltet sind. Diese Dynamik führt dazu, dass neue Arbeitsplätze und Aufgabenfelder entstehen, andere sich aber verlagern oder ganz verschwinden.

Sind also Problemlösungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit die Soft Skills der Zukunft? Sie alle bieten die persönliche Basis für notwendige Anpassungen an die neue Arbeitswelt. Gleichzeitig sind sie Grundlage für das eigene lebenslange Lernen. Unterstützt wird die Einzelne dabei von Arbeitgebenden, von Unternehmen und Regierungen [1], die Mitarbeitende fördern und ihnen zur Seite stehen.

E-Learning Plattformen als Schlüssel

Heutzutage stehen uns viele verschiedene Möglichkeiten des Lernens offen. Neben klassischen Präsenz-Weiterbildungen buhlen E-Learning Plattformen um die Gunst des Lerninteressierten. Das Besondere: Lernen erfolgt hier weitestgehend autonom, zeit- und ortsunabhängig und oftmals sogar kostensparend. Die Pandemie hat es möglich gemacht, das Homeoffice wird zum Klassenzimmer, je nach Thematik und Inhalt, während der Arbeitszeit, nach Feierabend oder am Wochenende. Neben der technischen Ausstattung ist und bleibt aber die Beteiligung und Motivation der Mitarbeitenden die grösste Herausforderung und der entscheidende Faktor.

Nun begegnen nicht alle Menschen dem Lernen mit grosser Motivation und Freude. Hier gilt es Schlüssel zu finden, um Begeisterung zu erzeugen. Anstelle eines Top-Down-Ansatzes, bei dem das Management Kurse auswählt und vorschreibt, kann ein Bottom-Up-Ansatz von Mitarbeitenden zu Mitarbeitenden wirksamer sein. Mitarbeitende, die sich für Themen und lebenslanges Lernen begeistern, inspirieren andere und zeigen Vorteile auf. Dies kann viel effektiver sein als Lernvorgaben und fördert ausserdem den Teamspirit. Lebenslanges Lernen muss von der richtigen Kommunikation begleitet werden und zur Unternehmenskultur passen.

Chancen in der Welt von morgen

Bis 2030 will die UN sicherstellen, das hochwertige Bildung gleichberechtigt für alle Menschen zur Verfügung steht. Gleichwertige Ausbildungen über Geschlechter-, Einkommens- und Altersgrenzen hinweg, soll zur «Verbesserung der Lebensbedingungen des Einzelnen, der Gemeinschaften und der Gesellschaft (als Ganzes).»[2] beitragen. Lebenslanges Lernen wird in der Agenda 2030 als Schlüsselelement explizit herausgehoben.

Lebenslanges Lernen ist eine Gelegenheit Wohlstand und Gleichberechtigung zu fördern. Gleichzeitig ermöglicht es dem Einzelnen,wie auch Unternehmen, der Zeit voraus zu sein. Anstatt ständig Energie darauf zu verwenden Rückstände aufzuholen ist es eine grundlegende Einstellung und ein Prozess für Arbeitnehmende und Arbeitgebende, um die Chancen von morgen zu erkennen und nutzen zu können.


[1]https://www.eda.admin.ch/agenda2030/de/home/agenda-2030/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung/ziel-4-inklusive-gleichberechtigte-und-hochwertige-bildung.html, Zugriff 9.9.2021

[2] Ebd.

9. September 2021